WAZ Buer
Mittwoch, 25. Oktober 2006:

Klage vor dem Arbeitsgericht:
Pfarrerin Sowa drohte damit, ...,
dass zwei Gruppen aufgelöst werden müssten. 
(im Kindergarten)




Diakonie
( Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz: Die EKD sehe in den Kindertageseinrichtungen einen 
"besonderen Schatz der Kirche" 
erklärte Huber auf einer Pressekonferenz)

Jeder wahre Christ, sei er lebendig oder tot, 
hat Anteil an allen Gütern Christi und der Kirche, 
von Gott ihm auch ohne Ablassbrief gegeben.

(Dr. Martin Luther These Nr. 37)


WAZ  2.11.2006 
Presbyter erteilen Gläubigem Hausverbot !

Pfarrerin Kirsten Sowa.:
Droht sie ihm auch "polizeiliche Gewalt"an

Link: Zitate Nächstenliebe

Link:
http://basisreligion.reliprojekt.de/
naechstenliebe.htm

 

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Klaus-Dieter Kottnik zum neuen Diakonie-Präsidenten gewählt

 

Berlin (dpa) Neuer Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist Klaus-Dieter Kottnik. Der 54-jährige Vorstandsvorsitzende der Diakonie Stetten in Baden-Württemberg wurde am Donnerstag in Berlin von der Diakonischen Konferenz im dritten Wahlgang mit 49 von 93 Stimmen gewählt. Die Neuwahl durch die Diakonische Konferenz wurde durch den Rücktritt von Präsident Jürgen Gohde im Juni nötig. Dieser war mit Forderungen nach Leistungskürzungen bei Hartz IV in die Kritik geraten. Neben Kottnik hatten sich auch die Vorsitzende der Diakonischen Konferenz, Annegrethe Stoltenberg, und der Hauptgeschäftsführer der Diakonie Baden, Johannes Stockmeier, zur Wahl gestellt.

Die seit Dienstag in der Hauptstadt tagende Diakonische Konferenz verabschiedete eine Grundsatzerklärung zur Familienpolitik. Qualitätseinbußen bei unterstützenden Leistungen für Familien dürften nicht hingenommen werden, heißt es darin. Umfassende Hilfe müsse es besonders für Familien in schwierigen Lebenslagen und -phasen geben. "Weiterhin muss gelten: Das Leben als Familie darf nicht zum privaten Armutsrisiko werden", betont die Konferenz. Die Konferenz hatte diesmal das Schwerpunktthema "Familien wirksam fördern und gesellschaftliche Teilhabe sichern". In Zukunft werde es noch wichtiger, dass Diakonie und Kirche ihren Blick auf benachteiligte Familien lenken. 15 Prozent aller Kinder in Deutschland wüchsen in Armut auf.

Der auf fünf Jahre gewählte Kottnik erklärte zu seiner Wahl: "Als Präsident liegt mir daran, die Diakonie als evangelische Stimme in grundsätzlichen und tagespolitischen Themen der sozialstaatlichen Entwicklung deutlich vernehmbar zu machen." Das Sozialwerk mit seiner breiten Erfahrung auf allen Feldern sozialer Arbeit in Deutschland wie international werde sich "deutlich für die Belange der Menschen zu Wort melden, die zu wenig Chancen der Teilhabe am Leben der Gesellschaft haben."

Nach der Neuorganisation des Diakonischen Werkes und dem Aufbau der Zentren in Berlin bräuchten die Mitarbeiter in Stuttgart Klarheit über ihre Zukunft, hob Kottnik hervor. Rasch müsse die Zukunft der beiden Standorte Berlin und Stuttgart geklärt werden. Außerdem sollten Fusionen und Kooperationen von Fach- und Landesverbänden gefördert werden.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, betonte zu der Wahl: 
"Die Arbeit der Diakonie wird in unserem Land als Orientierungspunkt für Menschlichkeit und Menschenwürde wahrgenommen." Die Diakonie gelte in einem hervorgehobenen Maße als Lebensäußerung der Kirche in der Gesellschaft. Umgekehrt gewinne die Diakonie in ihrer engen Verbindung mit der evangelischen Kirche christliches Profil im Wettbewerb mit anderen Wohlfahrtsverbänden.

Die Diakonische Konferenz genehmigte auch den Jahresabschluss des Diakonischen Werkes für 2005. Der Lagebericht weist dabei erstmalig auch die Vergütung des Vorstands aus. Damit solle ein Beitrag zur Transparenz geleistet werden. Die Finanzmittel der Diakonie- Verwaltung gehen ständig zurück. 1995 umfasste ihr Haushalt noch 40 Millionen Euro. Im laufenden Jahr waren es 34,6 Millionen; für 2007 sind 33 Millionen vorgesehen.

Die Diakonische Konferenz ist das höchste Beschlussgremium der Diakonie. Das EKD-Sozialwerk hat rund 450 000 hauptamtliche und 400 000 ehrenamtliche Mitarbeiter. Bundesweit gibt es etwa 27 000 diakonische Einrichtungen und Dienste mit mehr als einer Million Betreuungsplätzen. Die Diakonie engagiert sich insbesondere für Kinder sowie ältere, behinderte und sozial benachteiligte Menschen.



Donnerstag, 19. Oktober 2006 (16:37)

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