WAZ Buer
Mittwoch, 25. Oktober 2006:

Klage vor dem Arbeitsgericht:
Pfarrerin Sowa drohte damit, ...,
dass zwei Gruppen aufgelöst werden müssten. 
(im Kindergarten)




www.hallo-luther.de
( Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz: Die EKD sehe in den Kindertageseinrichtungen einen 
"besonderen Schatz der Kirche" 
erklärte Huber auf einer Pressekonferenz)

Jeder wahre Christ, sei er lebendig oder tot, 
hat Anteil an allen Gütern Christi und der Kirche, 
von Gott ihm auch ohne Ablassbrief gegeben.

(Dr. Martin Luther These Nr. 37)


WAZ  2.11.2006 
Presbyter erteilen Gläubigem Hausverbot !

Pfarrerin Kirsten Sowa.:
Droht sie ihm auch "polizeiliche Gewalt"an

Link: Zitate Nächstenliebe

Link:
http://basisreligion.reliprojekt.de/
naechstenliebe.htm

 

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Mittwochsjournal
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Mit ihrem Luther-Logo steuert die evangelische Kirche gegen den Halloween-Trend an und weist darauf hin, dass am 31. Oktober der Reformationstag gefeiert wird.
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Mit ihrem Luther-Logo steuert die evangelische Kirche gegen den Halloween-Trend an und weist darauf hin, dass am 31. Oktober der Reformationstag gefeiert wird.
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Gruselspaß oder eine ernste Gefahr


Am Halloween-Brauch scheiden sich die Geister – Gegenaktionen

Kreis Stade (ff). Für die einen ist es eine ernsthafte Gefährdung der Gesellschaft, für die anderen ein harmloser Gruselspaß. Wiederum andere entdecken in Halloween einen tieferen Sinn, nämlich die Auseinandersetzung mit dem Tod und einen geeigneten Umgang mit der Angst. Kein Zweifel, der US-Import, der seit einigen Jahren auch in Deutschland zelebriert wird, spaltet die Gemüter. Während sich die Gegner noch Sorgen machen um den Zerfall der christlichen Werte, plädieren die Kirchen mittlerweile für eine gelassene Haltung und kontern mit Gegenaktionen, die ihre Traditionsfeste wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.

S
o versucht die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover den Reformationstag mit originellen Ideen wiederzubeleben. Mit einem Martin-Luther-Bild in Pop-Art-Manier, der auf ihrer Internetseite www.hallo-luther.de augenzwinkernd lächelt, will man vor allem Jugendliche überzeugen, dass der letzte Tag im Oktober durchaus ein Grund zum Feiern ist.
Denn der 31. Oktober 1517 gilt als der eigentliche Geburtstag der evangelischen Kirche. Luther soll seine provokanten Thesen an diesem Tag an die Wittenberger Schlosskirche genagelt haben. Ob es sich so zugetragen hat, wird mittlerweile in Fachkreisen schon wieder bezweifelt.

Das stört die Kirche nicht, eher dass Halloween vielleicht doch mehr Anhänger gewinnen könnte. Deshalb wird seit 2005 auch im Landkreis Stade die Gegenaktion „Hallo Luther“ in die Tat umgesetzt: Pfarrer verteilen als Luther verkleidet Bonbons, und weibliche Gemeindemitglieder schenken in Käthe-Kostümen Kürbissuppe aus.
„Halloween transportiert keine Inhalte, da haben wir mehr zu bieten“, ist sich die Kommunikationsmanagerin der evangelischen Landeskirche, Sonja Domröse, sicher. Die Stader Pastorin weiß aber auch, dass es schwer ist, gerade Kindern die Geschichte der Reformation schmackhaft zu machen, obwohl sie der Meinung ist, dass der Halloween-Trend schon wieder abflaut. Das sehen einige ihrer amerikanischen Kollegen anders: Sie verurteilen öffentlich das Gespenster-Event als übelstes Teufelswerk. Und das, obwohl Halloween ursprünglich ein christliches Fest war, behaupten jedenfalls einige Historiker, nachzulesen auf der Homepage der evangelischen Kirche Deutschland.
Der Ursprung stamme von der britischen Insel. In der schottisch-gälischen Sprache hieß „samhuinn“ nichts anderes als „Hallowtide“, nämlich Holiday, das Ende des Sommers.
Den Beginn des Winters feierten die Menschen im Mittelalter mit Meditation, Vorhersagen und einem üppigen Essen. Damals gingen in England arme Leute von Tür zu Tür, um „Seelenkuchen“, ein Johannisbeergebäck, zu erheischen. Als Gegenleistung versprachen die Empfänger, für die verstorbenen Angehörigen zu beten. In Deutschland vermummten sich zum Beispiel junge Burschen und liefen mit ausgehöhlten und beleuchteten Rüben durch die Stadt, um nichts ahnende Bürger zu erschrecken.
Der Brauch, Totenmessen zu lesen und dafür Naturalien zu bekommen, ist heute noch in einigen Eifelstädtchen zu finden. Dieser so genannte Heischegang ist ebenfalls vom Martinsfest am 10. November bekannt, dem Geburtstag Luthers. Blutmonat nannten unsere Ahnen den November deshalb, weil überzähliges Vieh geschlachtet wurde, um im Winter Futter zu sparen. Mit Menschenopfern für den keltischen Totengott Samhain, den Esoterik-Fans mit Halloween ehren, habe das nichts zu tun, einen Gott mit diesem Namen soll es nie gegeben haben. Auch nicht das heidnische Ritual, ausgehöhlte Rüben vor die Häuser der Familien zu stellen, deren Kinder als Opfer ausgewählt waren.
Vielmehr bedeute „All hallows eve“ soviel wie Allerheiligen – der christlichen Gedenktag der eigentlich nur den Heiligen galt – und der vor Allerseelen, einem weiteren Feiertag, liegt. Die katholische Kirche verlegte Allerheiligen im Jahre 835 vom ersten Sonntag nach Pfingsten auf den ersten November.
Andere Quellen sprechen davon, dass Papst Gregor IV 837 verfügt habe, die Toten zu ehren, aber auch, heidnische Bräuche nicht abzuschaffen. Insofern kann es sein, dass Halloween durchaus heidnische Wurzeln hat, was die evangelische Kirche Deutschlands weit von sich weist.
Früher glaubten die Menschen in vielen katholischen Ländern, in der Nacht zum 1. November sei die Trennwand zwischen der Welt der Toten und der Lebenden besonders dünn. Um mit den Verstorbenen in Kontakt zu treten, stellte man ihnen Leckereien hin.
Der Name Halloween taucht erstmalig im 16. Jahrhundert auf, eingeführt von der protestantischen Kirche. Auf Anordnung Georg II. von Sachsen feiern evangelische Christen den Reformationstag seit 1667 einheitlich am 31. Oktober. Geister- und Hexenverkleidungen sollen erst im 19. Jahrhundert dazugekommen sein.
Aus Irland ist überliefert, dass sich die Menschen besonders schrecklich anzogen, damit die Toten und Geister sie nicht als Lebende erkannten. Mit ausgehöhlten Kürbissen und riesigen Feuern wurden die Gespenster vergrault.
Irische Einwanderer brachten den Brauch, der an Jack o' Lantern erinnert, der Schmied, der mit dem Teufel einen Pakt schloss und zur Strafe auf ewig mit einer beleuchteten Laterne umher zieht, nach Amerika. Von dort schwappte der Brauch wieder zurück in die Alte Welt.

Artikel erschienen am: 25.10.2006

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